DIE KONSTERNATION DES SPIRITUELLEN VAGABUNDEN. Wenn man begreift, dass es weder einen Ort noch ein Ziel gibt, wo man hingehen muss.

FLUGZEUGE UND FLUGHÄFEN, PERSONEN UND SITUATIONEN, ALLES BEREIT FÜR DIE LIEBE.

Sich von einem Land in ein anderes zu bewegen ist ein illusorisches Spiel, damit ein Dialog entstehen kann.

Heute, am Sonntag, 19. Mai, werde ich von Madrid nach Barcelona fahren, einen intensiven Ausbildungszyklus von drei Tagen und drei Nächten und ein Treffen für Bewerber, die sich dafür interessieren unserer Organisation beizutreten, durchführen. Am Donnerstag, 23. März, reise ich nach São Paulo, Brasilien, um mich mit meinem Team und mit Leuten zu treffen, die uns eine Niederlassung für die Bewusste Schule angeboten haben, ein großzügiges Stück Land mitten im Urwald, wo wir auch Ayahuasca-Plantagen pflanzen werden. Am Sonntag muss ich in Mailand, Italien sein, um einen 3-tägigen Ausbildungszyklus über unsere Methode Innere Evolution durchzuführen. Am Mittwoch, 29. Mai, gehe ich nach Israel, um unseren zweiten 8-tägigen Retreat durchzuführen und nach einem Haus als Niederlassung für die Bewusste Schule zu suchen. Am Montag, 10. Juni, geht es weiter nach Hamburg, um einen Vortrag zu halten…

Das, was der Aktivitäts-Kalender einer Person zu sein scheint, ist eigentlich der Prolog der Geschichte eines Reisenden, der seine Reise vor drei Jahrzehnten begonnen hat. Als mir klar wurde, dass ich mich auf einer Reise von solchem Kaliber befand und dass ich um die Welt und in jeden Winkel meines Inneren reisen würde, nannte ich mich selbst einen SPIRITUELLEN VAGABUNDEN. Ich begann in mehreren Artikeln, die Chroniken eines spirituellen Vagabunden niederzuschreiben, aber es kam eine Zeit, in der ich nicht mehr weiter schreiben konnte, weil mir so viele Dinge passierten und ich so viele Erfahrungen machte, dass ich es vorzog, die Berichterstattung hinter mir zu lassen und mich hinzugeben, um alles zu genießen, was mir passierte.

10 Jahre, nachdem ich den letzten Artikel über DEN SPIRITUELLEN VAGABUNDEN geschrieben habe, kehre ich zurück, um zu sehen, ob ich vermitteln kann, was ich, angesichts des rasenden Tempos meiner Reisen und des beeindruckenden inneren Gefühls des ziel- und planlosen Fließens empfinde.

Jetzt gerade befinde ich mich in einem Sportzentrum in Madrid. Ich bin hierhergekommen, um meiner Tochter Amelys bei einem Tanzwettbewerb zuzusehen. Ich bin einige Tage zu Hause mit meiner Familie, mit den Leuten, die in meinem Haus wohnen und mit dem Leitungsteam unserer Organisation, da wir ein paar Tage zusammen verbringen wollten, um gemeinsam Entscheidungen zu treffen.

Vor 10 Jahren habe ich es vorausgesagt: “Es kommt ein Moment im Leben eines spirituellen Vagabunden, in dem man nichts über den nächsten Schritt weiß oder wissen kann, weil man in Wirklichkeit aufhört, Schritte nach vorne zu machen, und beginnt, dabei zuzusehen, wie einem die Dinge auf dem gleichen Weg erreichen, den man früher gegangen ist.”

Der Weg der Suche führt nirgendwohin, denn er ist nicht dazu bestimmt, zu gehen oder anzukommen, sondern dafür, dass jenes kommt, wonach sich unsere Seele sehnt. Die Straße endet genau in dem Moment, in dem wir aufhören zu gehen. Dann hört sie auf, ein Raum zum Bereisen zu sein und beginnt, die Landebahn dessen zu sein, was ankommen muss.

Der Suchende erkennt, dass dies das Gesuchte ist und hält deshalb inne. Hier stirbt seine Suche und in diesem Raum der Stille und Ruhe kann alles gefunden werden, was er verdient.

Von einem Land in ein anderes zu reisen, bedeutet nicht, etwas zu tun oder meinem Ziel näher zu kommen, sondern dem Schrei meiner Seele zu gehorchen, welche an allen Orten und mit allen Menschen sein will, die ich sehen, kennenlernen und erforschen möchte. Im Rahmen dieser Begegnungen mit Orten, Menschen und Situationen findet ein innerer DIALOG statt, der mich bereichert und mir Sinn in meinem Leben gibt. Den Sinn des Lebens zu finden, ist das Geschenk, das man erhält, nachdem man aufgehört hat, zu suchen.

DIALOG ist ein schönes Wort. “DIA” bedeutet EINTRETEN. Wenn wir einen Dialog führen, ist es unerlässlich, sich in einen Modus des ungestörten Zuhörens zu begeben, um uns dafür zu öffnen, dass das, was eintreten muss, EINTRETEN kann.

Jeder individuelle Heilungs- oder Transformationsprozess führt uns unweigerlich zum Punkt der erneuten Öffnung des Herzens, damit wir uns selbst, durch die Harmonie mit anderen, wiederfinden können.

Es ist eine wundervolle Reise. Du kannst sie in der Welt, in deiner Stadt, in deiner Nachbarschaft und sogar bei der Arbeit oder zu Hause machen. Man muss sich nur für die LIEBE öffnen, um geliebt zu werden und um zu lieben.

 

Alberto José Varela

[email protected]

 

Einige Artikel des spirituellen Vagabunden:

https://www.albertojosevarela.com/de/category/spiritueller-vagabund/

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